…wenn ich mich über die schönen Dinge freue, die mir Freunde geschenkt haben, die besser wissen, was ich mir gewünscht habe als ich selbst. 

Gestern habe ich meinen 31. Geburtstag gefeiert. Es fühlt sich an wie vorgestern, denn wir haben die Lage des Datums genutzt und reingefeiert. Wir, damit meine ich meine Freunde und mich. Vor ein paar Tagen hatte ich in meinem Blog das Thema Dankbarkeit. Ich habe euch erzählt, wie ich mir täglich auf kleinen Zetteln notiere, wofür ich dankbar bin. In den letzten beiden Tagen und auch heute war das nicht nötig. Es hätte mir nicht bewusster sein können, wie dankbar ich für die wunderbaren Menschen in meinem Leben bin. 

Besonders gerührt hat mich ein Geschenk, ja ein ganzes Paket mit Geschenken, von ein paar Freunden, die zusammen gelegt haben. Der Inhalt allein ist Anlass genug, dies mit euch zu teilen. Auf dem Foto oben seht ihr den Inhalt des Geschenkpakets und wer meine Löffelliste aufmerksam gelesen hat, weiß schon, worum es hier geht. 

Vor Kurzem hat mich eine sehr gute Freundin gefragt, was ich mir denn eigentlich zum Geburtstag wünsche. Das war für mich eine schwere Frage. Ich dachte, ich habe doch alles, was man sich wünschen kann. Wenn ich an meine Löffelliste denke, geht es dabei um Erlebnisse, um Gefühle, eben um die Dinge, die man sich nicht kaufen oder schenken kann. Ich druckste herum, verwies auf meine Löffelliste und dachte an einen Wanderführer oder ein Meditationskissen. 

Meine Freunde haben mich überwältigt. Sie haben mir durchweg Geschenke gemacht, die mit meinen Zwölf Dingen in Verbindung stehen. Dabei sind ihnen Ideen gekommen, die mir das Erreichen meiner Ziele und Wünsche ungemein erleichtern werden. Zum Beispiel eine alkoholfreie Variante von meinem Lieblings-Sekt, ein Kochbuch für die vegane Küche und ein Pflanzset für “flippiges Gemüse”. Ich könnte euch jetzt bei jedem Gegenstand sagen, warum er für mich von Bedeutung ist und wie ich ihn in den nächsten Monaten nutzen will. 

Doch das allein ist nicht der Grund, warum ich zu Tränen gerührt bin, während ich diesen Beitrag für euch schreibe. Meine Freunde haben mir ein viel größeres Geschenk gemacht als ihnen vielleicht klar ist. Sie schenken mir Akzeptanz, Respekt und Unterstützung. Sie wissen von meinen Zwölf Dingen, kennen meine Träume und wollen mich dabei begleiten. Sie machen mir den Weg ein bisschen leichter und geben mir Mut und Kraft. Ja, Sch****, ich habe immer noch Angst, dass meine Pflanzenkeimlinge sterben, weil ich in meinem Leben noch keine Pflanze durchgebracht habe. Ihr habt gelesen, wie mir die Umstellung auf vegane Ernährung noch nicht ganz selbstverständlich von der Hand (in den Mund) geht. Gerade nach der Party am Wochenende weiß ich noch nicht, wie ein Leben ohne Alkohol für mich aussehen kann. Ein schönes Kissen allein wird mir nicht helfen, meinen Geist zu beruhigen. Doch Himmel: Ich bin nicht alleine. 

Ihr, meine Leser, kennt diesen Blog und seht, wie ich mit meinen Wünschen offen umgehe. Doch das ist für mich etwas ganz Neues. Ich habe eine tief sitzende Angst vor Ablehnung. Jahrelang habe ich meine Hobbies und Interessen, insbesondere z.B. das Gaming, versteckt, weil ich Angst hatte, dass andere das nicht gut finden und mich ablehnen könnten. Menschen in meinem Leben zu haben, die mich nicht nur so akzeptieren, wie ich bin, sondern dass sogar noch gut finden und das unterstützen wollen… Niemals habe ich auch nur gewagt davon zu träumen. 

Mein Dank und meine Liebe gehen raus an Anne, Daniel, Melly, Tobi und Ulf (alphabetisch). Ihr seid fabelhaft und ich bin froh, euch an meiner Seite zu wissen!

Gute Reise uns allen!

Eure Christina

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