Gestern habe ich mir selbst und einigen von euch einen großen Wunsch erfüllt. 

Bereits kurz nachdem ich den Blog gestartet habe, dachte ich darüber nach, wie schön es wäre, wenn man den Blog abonnieren könnte. Ich wünschte mir, ihr hättet die Möglichkeit, bei jedem neuen Beitrag einen kleinen Hinweis zu erhalten. 

Wie ich das gestern möglich gemacht habe und was ich daraus sonst noch für mich mitgenommen habe, will ich euch heute kurz erzählen. 

Einen Blog starten – So weit so gut

Wie ihr wisst, war es einer meiner Wünsche von der Löffelliste für 2019 diesen Blog zu starten. Ich war überwältigt, als ich es endlich geschafft habe, einen Provider zu finden, WordPress zu installieren, alles ein bisschen aufzuhübschen (Stichwort custom CSS) und den ersten Beitrag zu schreiben. Das hat zwar den Großteil meiner Freizeit eines Wochenendes gekostet, war aber an sich nicht so schwer, wie ich erwartet habe. Ich hatte als Teeny schon mal eine Website und habe diese komplett selbst in HTML gebaut. Klar ist CSS etwas anderes, Anknüpfungspunkte gab es trotzdem. Langer Rede kurzer Sinn: Das erste Erfolgserlebnis war da. 

Das nächste Level

Wie der Wunsch nach einem Abonnement wuchs

Doch kaum war der Blog live hatte ich den Kopf voller Ideen. Für Beiträge und für Funktionen, die ich gerne sehen würde. An dieser Stelle ein ganz herzlicher Gruß an alle Mit-Perfektionisten! 

“Der Blog ist für mich ein Hobby und deshalb kann ich es langsam angehen lassen.”, sage ich mir selbst in den letzten zwei Wochen immer wieder um mich daran zu erinnern dieses private Projekt nicht zu verbissen zu sehen und mir selbst nicht zu viel Druck zu machen. Trotzdem gab es eins, was ich gerne so schnell wie möglich in Betrieb nehmen wollte: das Abonnement. 

Mit diesem Wunsch war ich nicht alleine. Manche unter euch haben hin und wieder auf meinen Blog nachgesehen, ob es schon einen neuen Beitrag gab. Bei ca. zwei Beiträgen in der Woche ein Glückstreffer und ein mühsames Vorgehen. Zwei von euch kamen auf mich zu und sagten, es wäre doch schön, wenn man den Blog abonnieren könnte. Ich bat auch euch um Geduld. 

Warum ich gezögert habe

Obwohl ich das Abo genauso gern wollte wie ihr habe ich gezögert. Warum? Ich hatte Angst, besser gesagt: Ängste. Angst davor, dass mich die Installation viel Zeit kosten könnte – Zeit in der ich lieber schreiben würde – und Angst, dass ich dafür einen kostenpflichtigen Service installieren muss und mich die Kosten davon abhalten könnten, mir und euch diesen Wunsch zu erfüllen. 

Gestern habe ich mir die Zeit genommen und mich informiert, wie man so etwas installieren kann. Es stellte sich heraus: Meine Ängste waren unbegründet. Innerhalb weniger Minuten Internetrecherche hatte ich ein kostenloses Plugin gefunden. Die Installation schien mir recht einfach also habe ich das direkt in Angriff genommen. Ich habe nicht auf die Uhr gesehen, doch ich würde schätzen, es hat nicht mal eine halbe Stunde gedauert bis ich das Plugin installiert, das entsprechende Widget in die Website integriert und alles inhaltlich wie optisch angepasst habe. Wie ihr seht und vielleicht gestern schon bemerkt habt, kann man jetzt rechts (PC) bzw. unten (Smartphone) auf der Website ein Abonnement abschließen. Heute kann ich verkünden: Mein Blog hat bereits einen Abonnenten.

Was ich aus dieser Erfahrung gelernt habe

Meine Erkenntnis aus dieser Erfahrung ist so banal, dass ich mich fast schäme, diese mit euch zu teilen. Doch ich bin mir sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die manchmal auch an ganz simple Dinge erinnert werden muss, deshalb mache ich es trotzdem.

Nachdem ich das Abo auf der Website installiert hatte, wurde mir klar, dass es mich nur wenig Zeit gekostet hat. Es hat mich mehr Energie gekostet jeden Tag daran zu denken, dass ich diese Aufgabe noch angehen will, statt sie zu erledigen. Die Ängste, die mich zurück gehalten haben, waren unbegründet. Ich habe mich selbst zurück gehalten, die Installation vorzunehmen, und dabei unvollständige Informationen zu Rate gezogen. Wenn ich gewusst hätte, wie einfach das ging, hätte ich es schon Tage zuvor erledigt. Ich nehme mir jetzt vor, daraus zu lernen und die nächste Herausforderung anders anzugehen. Das ist keine neue Erkenntnis, doch manchmal ist es eine Sache, etwas in der Theorie verstanden zu haben, und eine andere, dies in seinem Handeln zu berücksichtigen. Es ist mir wichtig, diese Einsicht mit euch zu teilen.

Geht es euch manchmal auch so? Wozu müsst ihr euch erst tagelang aufraffen und was ist der Grund dafür?

Welche Lektion müsst ihr immer wieder aufs Neue lernen obwohl sie euch in der Theorie offensichtlich erscheint?

Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare. 

Gute Reise uns allen!

Eure Christina

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