Einer meiner Punkte auf der Löffelliste für dieses Jahr ist es, Dankbarkeit zu empfinden. In meinem ersten Beitrag zum Thema Dankbarkeit habe ich euch erzählt, warum und wie ich Dankbarkeit lernen will. Jeden Tag notiere ich mir auf einem kleinen Zettel, wofür ich dankbar bin. Die Zettelchen sammle ich in einem Glas und einmal im Monat treffe ich mich mit meinem besten Freund zu einem Rückblick. So geschehen am vergangenen Donnerstag. 

Wir haben uns verabredet um den Januar-Rückblick durchzuführen. Da ich zwischendurch krank war, haben wir den Termin bis Mitte Februar aufgeschoben. Wir könnten uns jetzt ärgern, dass dadurch der Rhythmus unserer Treffen durcheinander geraten ist und diese nicht wie geplant am Monatsende sondern zur Monatsmitte stattfinden werden. Doch dann wiederum: Wer weiß, wofür das gut war?

Mein eigener Rückblick

Als Vorbereitung auf unser Treffen habe ich alle meine kleinen Zettelchen aus dem Glas geholt und die Dinge, für die ich dankbar bin, Tag für Tag in meinem Bullet Journal festgehalten. Es war schön, all die glücklichen Momente noch einmal zu durchleben. In sieben Wochen kam einiges zusammen. Ich konnte über die einzelnen Punkte reflektieren. Mir wurde klar, aus welchen Lebensbereichen ich meine Energie und mein Glück schöpfe. Insbesondere meine Freundschaften haben mich im Januar und Februar sehr glücklich gemacht. Ich bin dankbar für die wundervollen Menschen in meinem Leben und die Zeit, die ich mit ihnen verbringen darf. Ich genieße es, mich offen mit ihnen auszutauschen und ich selbst sein zu können. Die Tatsache, dass ich mich in einer Krise an sie wenden kann, erleichtert mich. Von ihnen lasse ich mich inspirieren und zu Abenteuern anstiften. Umgekehrt inspiriere und ermutige ich auch sie. 

Der Beginn des Blogs und die ersten Schritte meiner Reise machen mich ebenfalls sehr glücklich. Ich bin dankbar für den Mut, den man benötigt um neue Wege zu gehen. Es macht mir Freude, mehr Zeit mit Lesen und Schreiben zu verbringen. Mir gefällt die Balance zwischen Konsum und Kreation und ich kann schon die ersten positiven Auswirkungen auf meine Stimmung wahrnehmen. 

Im ersten Monat habe ich bereits Momente in meinem Alltag erlebt, in denen ich die Dankbarkeit gespürt habe. Ich erlebe bewusst und empfinde Freude im Hier und Jetzt. Das will ich mir bewahren und weiter ausbauen. 

Zusätzlich ist mir jedoch bewusst geworden, dass ich meine Dankbarkeit gegenüber anderen mehr zeigen sollte. Dies nehme ich mir für die Zukunft vor. 

Unser Treffen

Nachdem ich meine Reflexion beendet habe, habe ich mich mit meinem besten Freund Tobi in unser Lieblingskneipe für Gamer getroffen. Dort gibt es einen Cocktail namens Level Up (s. Foto) und wir haben Anfang Januar beschlossen damit auf unseren Rückblick und den Fortschritt anzustoßen. 

Am Donnerstag haben wir abwechselnd unsere Highlights der vergangenen Wochen vorgestellt und dem jeweils Anderen erzählt, wofür wir dankbar sind und warum. Unter den genannten Punkten waren tiefgründige Herzenswünsche und scheinbar banale Kleinigkeiten. Genau das war uns zu Beginn des Projekts auch wichtig. In meinem früheren Beitrag habe ich euch erzählt, dass ich genau diese zwei Dinge lernen will: Die großen Dinge des Lebens nicht mehr für selbstverständlich erachten und im Alltag Glück empfinden für die vielen kleinen Dinge, die mein Leben lebenswert machen.

Tobi und ich haben festgestellt, dass unser Weg uns bereits in die richtige Richtung führt. Durch das regelmäßige Sammeln unserer Punkte wird das Bewusstsein im Alltag geschärft. Wir nehmen die Momente des Glücks wahr und sind dankbarer als zuvor. 

Wir haben angestoßen und freuen uns auf das nächste Level Up. 

Ich möchte euch ans Herz legen für euch auch ein Dankbarkeitsritual zu etablieren. Dankbarkeit macht glücklich. Darauf bin ich bereits eingegangen. In dem gleichen Beitrag habe ich euch auch verschiedene Wege vorgestellt, mit denen ihr Dankbarkeit kultivieren könnt. 

Wie sieht es bei euch aus? Seid ihr dankbar für die kleinen und großen Dinge des Lebens? Führt ihr ein Dankbarkeitstagebuch, habt ihr ein Wunderglas oder ein anderes Ritual in dem ihr eure Dankbarkeit ausdrückt?

Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare. 

Gute Reise uns allen!

Eure Christina

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