Das Ende eines Kalenderjahres ist für mich schon oft der Anlass gewesen, über das vergangene Jahr nachzudenken. Welche großartigen Dinge sind geschehen? Welche Dinge waren nicht so schön? Wie haben mich diese Dinge verändert? Was habe ich gelernt? Was hat mir gefehlt? Was wünsche ich mir für das neue Jahr?

Dieses Jahr bin ich noch einen Schritt weiter gegangen.

Ich sag es jetzt einfach ganz direkt und dann ist es raus: 2018 war für mich kein besonders tolles Jahr. Es ist nichts Schreckliches geschehen und im Vergleich zu 2016 und 2017 ist das allein schon großartig. Ich kann mich sogar an ein paar schöne Momente erinnern. Doch Highlights? Lowlights? Ich habe vielmehr den Eindruck, als wäre 2018 für mich persönlich schlichtweg unspektakulär gewesen. Das ist mir zu wenig. Also habe ich mir selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht und in den vier Wochen vor Weihnachten an einem online-Coaching-Programm teilgenommen. Wo komme ich her und wo will ich hin? Wer bin ich und wer will ich sein? Das sind Fragen, die mich schon länger beschäftigen und die ich in dem Coaching angegangen bin. Mein Ziel für das Coaching war es, herauszufinden, was ich wirklich will, was mir Freude bereitet, kurz: wie ich ein erfülltes Leben führen kann.

Vier Wochen sind eine lange Zeit und ich will dich jetzt nicht mit allen Einzelheiten langweilen. Vielmehr geht es mir um eine konkrete Übung, deren Ergebnis und Auswirkungen ich in den nächsten Beiträgen mit dir teilen will. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine Bucketlist oder Löffelliste aufgeschrieben. Eine Liste mit all den Dingen und Erfahrungen, die ich erlebt haben will bevor ich den Löffel abgebe (engl. „kick the bucket“). Darunter sind solche Dinge, die ein paar Stunden dauern werden, und solche Dinge, die mich über Monate herausfordern werden. Alle diese Dinge, so bin ich dann zu der Überzeugung gekommen, werden mich verändern. Mit jeder Erfahrung werde ich wachsen. Jeder Schritt führt mich näher an ein freies und liebevolles Leben.

Der letzte Schritt der Aufgabe war es, aus dieser langen Liste zwölf Punkte auszuwählen, die man im nächsten Jahr angehen möchte. Ein Erlebnis pro Monat sozusagen. Was will ich in 2019 erleben? Auf meiner Löffelliste stehen keine Neujahrsvorsätze in dem Sinne. Es ist auch keine To-Do-Liste. Es sind Träume, Wünsche und Ziele, die mir am Herzen liegen. Mir davon Zwölf Dinge auszusuchen war leicht. Doch diese für 2019 aufzuschreiben, die Vorstellung, dass ich diese zeitnah erleben würde, war schwer für mich. Mich haben Gedanken zurück gehalten wie: „Ich kann das nicht.“, „Ich bin nicht gut genug dafür.“ und „Ich habe das nicht verdient.“ Du weißt jetzt sicher schon, warum 2018 für mich nicht so spektakulär war, oder?

So wurde die Idee von Zwölf Dinge geboren. In 2019 werde ich mir selbst zwölf meiner Herzenswünsche erfüllen und hier darüber berichten, wie es mir dabei geht und wie mich die Zwölf Dinge verändern.

Im nächsten Eintrag erzähle ich dir mehr von den Zwölf Dingen.

Hast du auch eine Liste mit Dingen, die du 2019 erleben willst? Vielleicht hast du Lust, dir eine solche Liste zu erstellen und den Weg mit mir gemeinsam zu gehen? Ich freue mich über deinen Kommentar dazu.  

Hast du eine Frage, allgemeines Feedback zu meinem Blog oder einen Wunsch für ein künftiges Thema? Dann nutze das Kontaktformular. Ich freue mich, von dir zu lesen, und antworte dir so schnell wie möglich.

Ich wünsche uns eine gute Reise!

Deine Christina

P.S.: Ist dir aufgefallen, dass in diesem Beitrag auch Zwölf Dinge versteckt sind? Mist, jetzt sind es dreizehn.

7 Comments

  1. Hi Tina,
    wow, das ist echt eine schöne Idee mit dem Blog! Es ist so wichtig, sich die Zeit zu nehmen, über Dinge zu reflektieren! Mit dem Blog inspirierst du auch andere dazu!
    Die Dankbarkeit darüber, nicht mehr so viel pendeln zu müssen und die Idee mit der veganen Ernährung kann ich sehr gut nachvollziehen! Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für deine Ziele, meine Liebe! :-*

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